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Urlaub in Mitten der Mecklenburgischen Seenplatte

Verfasst am: 26.07.2010 Um: 08:45:03

Gefangen in einer Luftblase

Priepert. Es war schon ein besonderer Reim, den Prieperts Bürgermeister Manfred Giesenberg (FDP) den Gästen am vergangenen Sonnabend beim Havelfest vortrug. Das komplette Programm hatte er in Verse gefasst.Vereine der Umgebung und die Gemeindeverwaltung hatten wieder hervorragend gearbeitet und das wohl größte Dorffest der Region auf die Beine gestellt. Zur Eröffnung musizierte der Fanfarenzug der Freiwilligen Feuerwehr Neustrelitz, die beiden Tanzgruppen "Hits for Kids" mit Mitgliedern aus umliegenden Gemeinden präsentierten sich zu heißen Rhytmen, und Bauchredner sowie Zauberer "do-mix" begeisterte besonders die Kinder. Eine ganz neue Attraktion brachte Familie Stockhausen aus Bernau nach Priepert: die "German Water Walkers". In etwa zwei Meter große durchsichtige Kunststoffbälle stiegen die Gäste ein. Die Ballons wurden dann aufgeblasen, luftdicht verschlossen und in ein Wasserbecken gestoßen. Dort schwammen sie mit den begeisterten Kindern im Inneren. Die Kids versuchten zu rollen, sich aufzurichten oder in den Ballons zu stehen. Doch die Blasen waren nicht beherrschbar, in alle Richtungen rollten sie, und die Insassen purzelten ständig hin und her. "Das ist sehr anstrengend, alle Muskeln werden stark beansprucht", berichtete der Chef des Unternehmens. Erst seit einem halben Jahr gebe es diese aus den Vereinigten Staaten stammende Attraktion in Deutschland. Der Höhepunkt des Tages war zum Abschluss die Pyroshow.

Quelle: Nordkurier vom 25.07.2010


Verfasst am: 22.07.2010 Um: 22:06:35

Havelfestfester Bestandteil der Urlaubsplanung

"Weil man hier supernette Menschen trifft, mit denen man schön feiern kann, sind wir wieder hergekommen", begründen Thea und Rüdiger Schneider aus dem Harz, warum sie schon zum siebenten Mal ihren Urlaub in Priepert verbringen, wenn das Havelfest anliegt. In diesem Jahr steht am 23. und 24. Juli die 29. Auflage an. Bürgermeister Manfred Giesenberg (FDP) geht davon aus, dass wieder rund 3000 Gäste kommen. "Damit ist unser Havelfest das größte auf einem Dorf in der Region. Und größer muss es nicht werden, das wäre zu viel", sagt er. Die Planungen laufen seit Februar, dafür ist das Havelfestkomitee zuständig, in dem Gemeindevertreter und Vertreter aus Vereinen zusammenarbeiten, die Gemeinde ist der Veranstalter. "Und das soll so bleiben - ein Fest von der Gemeinde für die Gemeinde. Wir wollen daraus nichts Kommerzielles machen", betont der Bürgermeister. Zum Auftakt des Festes spielt morgen die Berliner Liveband "Hot & Fire". "Mit Live-Musik soll der Freitag aufgewertet werden", erklärt Manfred Giesenberg. Am Sonnabend startet das Fest um 14 Uhr, Bauchredner, Tanzgruppe und Fanfarenzug treten auf. Und die Musikkapelle aus Banzkow in der Lewitz. Banzkow wurde 2007 "Bundesgolddorf", als Priepert in diesem Wettbewerb um das schönste Dorf bundesweit eine Silbermedaille erreichte. "Mit den Banzkowern haben wir uns angefreundet, wir besuchen uns regelmäßig gegenseitig, so soll es auch zum Havelfest sein", erklärt der Bürgermeister. Außerdem gibt es am Sonnabend noch die große Auktion und abends um 21 Uhr den Showtanz. Um 23 Uhr können sich die Besucher auf die inzwischen legendäre Pyroshow freuen, die vom Großen Priepertsee aus abgeschossen wird.


Quelle: Nordkurier vom 22.07.2010


Verfasst am: 30.05.2010 Um: 12:40:07

Vor 15 Jahren mit Pension auf eigene Beine gestellt

Priepert. Vor genau 15 Jahren eröffnete Familie Gönner in Priepert die Pension "Havelbrücke". "Wir wollten uns auf eigene Beine stellen, meine Frau war arbeitslos, nachdem der Konsum abgewickelt worden war", blickt Gerhard Gönner zurück. Der Grund und Boden, auf dem das Pensionsgebäude steht, liegt an der Havel und am Großen Priepertsee. Dort befand sich zu DDR-Zeiten ein Ferienheim des VEB (Volkseigener Betrieb) Kupplungs- und Getriebewerk Magdeburg. Nach der Auflösung dieses Betriebes stand das Heim fünf Jahre leer, der Grund und Boden verwilderte, Brennnesseln wucherten einen Meter hoch, erinnert sich Gerhard Gönner. Eine weitere Überlegung von Familie Gönner, den Sprung ins kalte Wasser als Existenzgründer zu wagen, war folgendes: Es gab damals keine Marina, keine Gaststätte am Wasser, nur den Goldenen Löwen in Strasen, erklärt Gerhard Gönner. Vor 15 Jahren gab es im ehemaligen Ferienheim nur eine zentrale Waschgelegenheit und eine zentrale Toilette. Also wurde umgebaut, Zwischenwände mussten raus, Sanitärzellen wurden eingebaut. "Zu tun ist am Haus und auf dem Grundstück immer etwas. So erneuerten wir im vorigen und in diesem Jahr die Fenster", nennt Gerhard Gönner ein Beispiel. Die Pension hat sieben Zimmer, nachmittags lädt Ursula Gönner in das öffentliche Café ein. Die Pensionsgäste kommen vor allem aus Berlin, Hamburg und Sachsen, aber auch aus der Schweiz, Schweden und sogar den USA.


Quelle: Nordkurier vom 29.05.2010




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