Neuigkeiten aus Priepert und Umgebung
Sturm ruft Wehren auf den Plan
Das heftige Gewitter, das in den frühen Nachtstunden am Montag dieser Woche in Priepert gewütet hatte, hat bei den Einsatzkräften für viel Arbeit gesorgt.
Viele Bäume waren von Windböen umgerissen worden (der Nordkurier berichtete). Starkregen und Sturmböen verursachten erhebliche Schäden, teilte nun nochmals Pressewart Thomas Junge von der Freiwilligen Feuerwehr Wesenberg mit. Zudem konnten zunächst keine Einsatzkräfte alarmiert werden, da im Ort der Strom ausgefallen war.
Auf der Kreisstraße zwischen den beiden Ortschaften Strasen und Priepert wurden auf einer Länge von deutlich mehr als einem Kilometer etwa 15 Bäume durch den Sturm nicht nur umgeknickt, sondern auch mit samt der Wurzel aus dem Boden gerissen. Der Sturm wehte die Bäume einige Meter weit auf die Straße. Bei den Bäumen handelte es sich überwiegend um Pflaumenbäume, aber auch einige wenige Pappeln wurden Opfer des Sturms. Durch die umknickenden Äste und Bäume wurde auf einem Feld eine 20 KV-Leitung abgerissen und sorgte für einen erheblichen Stromausfall in Priepert und Strasen, so die Thomas Junge.
Da in beiden Orten die Feuerwehren-Sirenen auf den Strom angewiesen sind, blieb in dieser Nacht eine Alarmierung aus. Nur die Wesenberger Einsatzkräfte konnten alarmiert werden. Jedoch war es möglich, über Handy die Kameraden aus Strasen und Priepert hinzuzurufen. Zur Verstärkung wurde auch der Sondertrupp der Alt-Strelitzer Feuerwehr angefordert, die sich dann zusammen mit den übrigen Helfern ans Aufräumen machten.
Insgesamt beteiligten sich laut Feuerwehr fast 30 Einsatzkräfte mit 5 Motorkettensägen an der Beräumung der Kreisstraße. Dennoch dauerte es mehr als 2,5 Stunden, bis die Fahrbahn wieder frei von Sturmschäden war. Auf der Rückfahrt beseitigte die Wesenberger Feuerwehr einen weiteren Baum in Hartenland, der vom Stördienst des Stromversorgers E.ON Edis gemeldet worden war.
Quelle: Nordkurier vom 25.08.2011

